
Auf der feuchten Arbeitsfläche ist die Reinigungsphase genau der Punkt, an dem die Produktqualität nach und nach abnimmt. Kältepunkte oder ungleichmäßige Temperaturen während des Trocknungsprozesses? Das führt zu Wasserflecken, Partikeln, die an der Oberfläche haften bleiben, sowie zu Stress auf dem Photoresist – Dinge, die man nicht kontrollieren kann. Was man braucht, ist Wärme, die reproduzierbar, lokalisiert und gleichmäßig verteilt wird.
Präzision der Infrarotheizung: Sub-Millimeter-Genauigkeit und Wiederholgenauigkeit
Wir verwenden wasserdichte Infrarotlampen, die ein stabiles thermisches Feld erzeugen – mit einer Präzision von unter einem Millimeter. Dadurch bleibt die Temperatur der Wafer von Run zu Run konstant. Infrarotstrahlung mit kurzer Wellenlänge heizt schnell und benötigt keine große Menge an Wärmeenergie. Dadurch wird eine schnelle Anpassung der Temperatur erreicht. Die Genauigkeit liegt bei ±0,1°C – außerdem ist die Wiederholgenauigkeit über verschiedene Chargen hinweg hoch.
Warum das in der Reinigungsstation funktioniert
Die Heizung während der Reinigungsphase muss präzise sein und in Reinräumen der Klasse 1–100 funktionieren. Die Lampe erzeugt keine Partikel, und der wasserdichte Gehäuse schützt sie vor hoher Druckluft sowie chemischen Stoffen – ohne dass die Leistung beeinträchtigt wird. Dadurch werden kürzere Bearbeitungszeiten erreicht. Zudem wird Energie eingespart, da die Wärme genau zum richtigen Zeitpunkt bereitgestellt wird – ohne Überhitzung oder Unterheizung. Es gibt weniger Nacharbeiten, weniger Abfall – und die Struktur der Wafer bleibt intakt.
Installation und Betriebsanweisungen
Die Montage toleranzen sind sehr streng. Um eine gleichmäßige Verteilung der Wärme zu gewährleisten, muss der Lichtstrahl innerhalb von ±0,5 mm zur Waferoberfläche ausgerichtet sein. Die Lampe ist für deionisiertes Wasser sowie Standard-Reinigungsmittel geeignet. Bei Lösungen mit hohem Chlorgehalt oder besonders aggressiven Chemikalien ist jedoch eine weitere Prüfung der Materialien notwendig. Regelmäßige Kalibrierungen der Intensität und Temperatur sind erforderlich – selbst bei stabilen Emittenten kann es im Laufe der Zeit zu Abweichungen kommen.